Das wichtigste Ziel der Tagesbetreuenden an der ASS ist, die Kinder auf das Leben vorzubereiten. Der Leitspruch hierfür heisst Neudeutsch: „Fit for life!“ Aber was braucht ein Kind im Leben? In vielen pädagogischen Lehrplänen ist dies mit Sozialkompetenz, Selbstkompetenz oder Sachkompetenz umschrieben. Pestalozzi formulierte die Begriffe „Kopf“, „Herz“ und „Hand“ und forderte eine Ausgewogenheit der drei Bereiche.
Also sorgen die Tagesbetreuenden für viele verschiedene Fähigkeiten bei ihren Schützlingen und brauchen dafür neben einer grossen Portion Menschlichkeit und Qualifikationen, wie sie eine gute Mutter hat.

Tagesbetreuung beginnt da wo Schule aufhört

Dies gilt vom zeitlichen Aspekt her wie auch bei der Erziehung. Vor dem Unterricht, in Zwischenstunden, über den Mittag und nach der Schule werden die Kinder von den Tagesbetreuenden und den Praktikantinnen/Zivis liebevoll umsorgt, gefordert und in den Alltag eingebunden. Kinder helfen also bei der täglichen Wäsche ebenso wie beim Kochen, Tische decken oder der Gartenarbeit. Daneben ist natürlich das freie Spiel, alleine oder besser in Gruppen, genau so wichtig. Spielen ist nie verlorene Zeit. Hier kann das Herz und auch die Hand geschult und gestählt werden. Lernen, zu gewinnen, ohne überheblich zu werden, wie auch zu verlieren, sind wichtige Aspekte bei der Vorbereitung auf das Leben.

Mitarbeitende der Tagesbetreuung brauchen Kompetenzen. Diese holen sie sich durch die dauernde Reflexion ihrer Arbeit und bei internen und externen Weiterbildungen. Die ASS bietet regelmässige Weiterbildungen an.

Tagesbetreuerinnen brauchen aber auch spezielle Eigenschaften. Diese sind auf dem Berufsbild formuliert. Wie eine gute Mutter muss eine gute Tagesbetreuerin folgendes „sein“:

  • flexibel
  • humorvoll
  • liebevoll
  • kreativ
  • echt und authentisch
  • motiviert für ihre Aufgabe
  • ein offenes Herz haben